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Einsatzführungssoftware, die aus dem Einsatz kommt.

Lagestand ist eine Einsatzführungssoftware für Feuerwehren – manche sagen auch Einsatzleit- oder Führungsunterstützungssoftware. Einsatztagebuch, Lagekarte, Kräfte- und Abschnittsübersicht und die Auftragsliste einer Unwetterlage laufen in einem System: am Rechner im Einsatzleitwagen (ELW), im Gerätehaus und auf den Tablets der Fahrzeuge. Die Atemschutzüberwachung wird am Fahrzeug-Tablet geführt; die Einsatzleitung sieht mit, solange die Geräte verbunden sind. Entwickelt wird Lagestand von Luis Beisheim, aktiver Feuerwehrmann in Nordhessen; Vertragspartnerin ist die Beisheim Immobilienservice GmbH in Bebra.

Auf einen Blick Stand: 15.09.2026

  • Drei Lage-Arten, auch parallel: Einsatz, Unwetterlage, Rettungsdienst/MANV
  • Alle Module ohne Aufpreis je Fahrzeug, Gerät oder Benutzer; Zusatzleistungen nach Angebot.
  • Heute für die Kommunen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingerichtet; für andere Regionen klären wir die Anpassung vor dem Angebot.
  • Eigenes System mit eigener Datenbank je Kommune, auf einem gemeinsam genutzten Server in Frankfurt am Main
  • Ein Server ohne Ausfallverbund, einmal täglich gesichert

Funktionen der Einsatzführungssoftware im Überblick

Einsatztagebuch

Jeder Eintrag mit Uhrzeit und Urheberangabe, getippte Einträge zusätzlich mit Kategorie; bei korrigierter Adresse oder korrigiertem Stichwort bleibt der alte Wert sichtbar. Digitales Einsatztagebuch

Lagekarte

17 Lagesymbole, Linien mit Meter- und B-Schlauch-Angabe, Lagefilm, Wind vom Deutschen Wetterdienst, Niederschlagsradar. Dazu Fahrzeugpositionen, sofern Ihr Alarmierungssystem sie liefert.

Unwetter- und Flächenlagen

Auftragsliste bis zur Restliste, Rückmeldung vom Tablet. Unwetter- und Flächenlagen

Im Einsatzleitwagen

Einsatztagebuch auf dem zweiten Bildschirm, Kräfte mit Atemschutzgeräteträgern, Abschnitte, Bereitstellungsraum, Anforderungen mit Fristenuhr.

Atemschutzüberwachung

Atemschutzüberwachung am Fahrzeug-Tablet als Hilfsmittel für die Überwachung nach FwDV 7; solange Tablet und Einsatzleitung verbunden sind, sieht die Einsatzleitung live mit. Eine Anzeige zählt die Minuten bis zur nächsten Druckabfrage herunter; überfällige Trupps werden rot markiert, einen Warnton gibt es nicht. Atemschutzüberwachung am Fahrzeug-Tablet

Anbindung an Feuersoftware

Einsätze, Fahrzeugstatus und Personal kommen aus Feuersoftware Connect, nur lesend – der Alarm wird ohne Abtippen zum Einsatz. Anbindung an Feuersoftware Connect

Fahrzeug-Tablet

Konto mit PIN für jedes eigene Fahrzeug: Besatzung, Aufträge mit automatischer Empfangsbestätigung, Lagemeldungen, Fotos. Im Browser, ohne App-Store.

Einsatzbericht und Kostenersatz

PDF-Bericht mit Kräften, Einsatztagebuch, Funkskizze, Atemschutzprotokoll und Bildanlage, ohne Kartenauszug. Dazu als Entwurf die Abrechnungsgrundlage für den Kostenersatz eigener Fahrzeuge, je angefangene 15 Minuten (eigene Fahrzeuge erkennt Lagestand heute im Landkreis Hersfeld-Rotenburg).

Gerätewart und Technik

Prüffristen für Fahrzeuge und Technik mit Ampel, Bestand jeder Ortsteilwehr mit Packliste und QR-Scan. Eigene und fremde Technik fordern Sie im Einsatz aus Katalogen an; was außer Dienst ist, lässt sich nicht anfordern, fremde Technik weist der Bericht als Kosten Dritter aus. Gerätewart und Prüffristen

Im ELW, im Gerätehaus und auf dem Fahrzeug-Tablet

Über den Server im Rechenzentrum sehen Einsatzleitung, Gerätehaus und Fahrzeuge denselben Stand. Rechner im Gerätehaus und im ELW lassen sich als eigene Knoten einrichten; stehen sie im selben örtlichen Netz, gleichen sie sich auch ohne Internet untereinander ab. Die Tablets der Fahrzeuge arbeiten immer mit dem Server im Rechenzentrum: Im Funkloch arbeiten sie für sich weiter und reichen ihre Einträge nach, sobald sie wieder Netz haben.

Was ohne Internet fehlt, steht unter Grenzen. Mehr zur Software für den ELW.

Unwetter- und Flächenlagen im Gerätehaus

Bei Sturm oder Starkregen laufen viele Einsatzstellen gleichzeitig auf. Lagestand führt sie als Auftragsliste: sichten, auf Fahrzeuge disponieren, per Tablet zustellen, Rückmeldungen verfolgen und zum Schluss offene Aufträge mit Übergabevermerk als Restliste abschließen. Den Empfang bestätigt das Tablet automatisch, sobald der Auftrag dort erscheint – eine Bestätigung durch die Besatzung ist das nicht. Ein Alarm, der währenddessen kommt, wird ein eigener Einsatz; beide Lagen laufen parallel.

Alarmdrucke Ihrer Leitstelle lassen sich als PDF hochladen: Das System zerlegt sie in Einzelaufträge, die Sie bestätigen. Heute für das Format der Zentralen Leitstelle Hersfeld-Rotenburg; weitere Formate auf Anfrage. Aufträge lassen sich außerdem jederzeit von Hand schnell erfassen, mit Hinweis auf mögliche Doppelmeldungen.

Der Verwaltungsstab arbeitet mit eigenem Zugang in derselben Lage.

Dokumentation und Datenschutz

Einträge werden nur angehängt, nie überschrieben, und über eine Prüfsummenkette (SHA-256) verknüpft. Die eingebaute Prüfung zeigt, ob ein gespeicherter Eintrag verändert wurde, ohne dass die Prüfsummen neu berechnet wurden; die Kette ist nicht signiert, und verhindern kann die Prüfung Änderungen nicht. Zeitstempel stammen aus der Uhr des erfassenden Geräts.

Namen und Kontaktdaten von Geschädigten, Verursachern und von Hand erfassten Meldern sowie Name und Alter von Patienten legt Lagestand je Datensatz verschlüsselt ab (AES-256-GCM); angemeldete Geräte können sie lesen. Andere Einsatzangaben – etwa Adressen, Tagebuchtexte, Sichtungskategorien oder aus eingelesenen Aufträgen übernommene Melderdaten – liegen unverschlüsselt, und der Einsatzbericht enthält die Namen im Klartext. Welche Daten wo liegen, erläutern wir Ihrem Datenschutzbeauftragten gern im Gespräch.

Wer hinter Lagestand steht

Lagestand entwickelt Luis Beisheim, aktiver Feuerwehrmann in Nordhessen, als Geschäftsführer der Beisheim Immobilienservice GmbH (Amtsgericht Bad Hersfeld, HRB 3229); Lagestand tritt mit eigenem Namen auf. Vertragspartnerin ist die Beisheim Immobilienservice GmbH. Ihren Datenbestand – Einsätze und Lagen samt Einsatztagebuch, Berichte, Fotos und Unterlagen, Verbandbuch und Stammdaten – exportieren Sie selbst mit einem Administrator-Zugang als ZIP-Datei, ohne unsere Mitwirkung, solange Ihr System erreichbar ist; wir empfehlen, das regelmäßig zu tun. Die Server werden automatisch überwacht, hängende Dienste starten selbsttätig neu, und Betrieb und Wiederherstellung sind schriftlich dokumentiert. Ist die zuständige Person voraussichtlich länger als vier Wochen verhindert, zeigen wir Ihnen das nach dem Lizenzvertrag unverzüglich an; bei Insolvenz oder dauerhafter Betriebseinstellung der Gesellschaft regelt er außerdem Ihr Recht zur außerordentlichen Kündigung und die unverzügliche Bereitstellung Ihres Datenexports.

Mehr über Lagestand und seinen Entwickler.

Für Wehrführung, Einsatzleitung und Kommune

Freiwillige Feuerwehren

Tablets in den Fahrzeugen, ein Rechner im ELW oder Gerätehaus. Nachbarwehren beteiligen sich per QR-Anmeldekarte an Ihrem Einsatz oder Ihrer Unwetterlage; in einer Unwetterlage sehen sie die ihrem Fahrzeug zugeteilten Aufträge und melden deren Stand selbst (braucht Netz). Im Einsatz erfasst Trupps von Gastfahrzeugen das Tablet des zuständigen Abschnittsleiters; im Gastzugang selbst gibt es keine Atemschutzüberwachung.

Städte mit Ortsteilwehren

Ein gemeinsames Lagebild für alle Ortsteilwehren; Wehrführer pflegen Geräte, Einsatzmittel und Prüffristen ihres Standorts.

Kommune und Verwaltung

Einsatzberichte und eine Zeitraumauswertung mit Anzahl und Stichworten der Einsätze entstehen direkt aus der Einsatzführung. Städtische Kitas können ihre tägliche Anwesenheit pflegen; liegt ein Einsatz in ihrer Straße, gleichen die Einsatzkräfte die Kinder ab. Lagestand für Ihre Kommune

Angebot und Leistungsumfang

Zum Leistungsumfang gehören die Einrichtung Ihres Systems im Rechenzentrum, das Installationspaket für Ihre Windows-Rechner (Aufstellung und Betrieb vor Ort liegen bei Ihnen), die Anbindung an Feuersoftware (den Zugang stellen Sie), eine Ersteinweisung der Führungskräfte und Updates, außerdem Support montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr außer an gesetzlichen Feiertagen in Hessen. Weitere Schulungen und Vor-Ort-Termine nach Angebot.

Grenzen, die Sie kennen sollten

Regional eingerichtet. Einige Automatiken – der Beitritt der Fahrzeuge über den Funkstatus, automatisch angelegte Tablet-Konten, die Erkennung alarmierter Fahrzeuge und der Kostenersatz eigener Fahrzeuge – sind heute für die Kommunen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingerichtet. Für andere Regionen klären wir die Anpassung vor dem Angebot.

Ein Server ohne Ausfallverbund. Fällt er aus, ist Lagestand über das Internet bis zur Wiederherstellung nicht erreichbar. Gesichert wird einmal täglich; bei einem Totalausfall können bis zu 24 Stunden Einträge verloren sein. Rechner vor Ort und Tablets sichern wir nicht, und außerhalb der Support-Zeiten gibt es keinen Bereitschaftsdienst.

Bei Netzausfall. Ohne Internet gleichen die Fahrzeug-Tablets nicht ab – auch nicht mit einem Rechner vor Ort –, aus dem angebundenen Alarmierungssystem kommen weder Einsätze noch Fahrzeugstatus, und der Lagekarte fehlt der Kartenhintergrund. Einsätze legen Sie dann von Hand an. Gemeinsam arbeiten ohne Internet nur Windows-Rechner, die im selben örtlichen Netz stehen; ein ELW an der Einsatzstelle arbeitet dann für sich. Einen ausgefallenen Abgleich zwischen den Rechnern meldet das System heute nicht von selbst. Für den Fall der Fälle liegen Papierformulare bereit.

Weitere Grenzen: Technik und Betrieb

Häufige Fragen zur Einsatzführungssoftware

Was ist eine Einsatzführungssoftware?

Sie unterstützt die Einsatzleitung dabei, Kräfte, Abschnitte, Lage und Maßnahmen zu erfassen, darzustellen und zu dokumentieren. Lagestand ist ein Hilfsmittel und ersetzt weder Alarmierung noch Sprechfunk noch die Führungsentscheidung vor Ort.

Was ist der Unterschied zwischen Einsatzführungs- und Einsatzleitsoftware?

Meist ist dasselbe gemeint. Das Einsatzleitsystem einer Leitstelle dagegen nimmt Notrufe an und alarmiert; Lagestand alarmiert nicht selbst.

Welche Software eignet sich für den Einsatz der Feuerwehr?

Verwaltungsprogramme, Alarmierungs-Apps und Einsatzführungssoftware lösen verschiedene Aufgaben und ergänzen sich. Prüfen Sie bei der Einsatzführung vor allem: Anbindung an Alarmierung und Leitstelle, Arbeiten bei Netzausfall, Bedienung im Fahrzeug, Speicherort und Export der Daten, Preismodell.

Lässt sich Lagestand an unsere Alarmierung anbinden?

Ja, wenn Sie Feuersoftware Connect nutzen (nur lesend): Einsätze, Fahrzeugstatus und Personal kommen dann automatisch. Einige Automatiken – etwa der Beitritt der Fahrzeuge über den Funkstatus und die Erkennung der alarmierten Fahrzeuge – sind heute auf die Kommunen und das Alarmtext-Format im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingestellt; für andere Regionen klären wir die Anpassung vor dem Angebot. Andere Alarmierungssysteme auf Anfrage; Einsätze von Hand anlegen geht immer. Zur Adressauflösung, etwa für die Lagekarte, geht die Einsatzadresse an Feuersoftware. Ohne Feuersoftware legen Sie Einsätze und Fahrzeuge von Hand an und ordnen die Fahrzeuge selbst zu; dann entfallen Statusübernahme, Personalstamm, automatisch angelegte Tablet-Zugänge und die automatische Kartenposition der Einsatzstellen, und die Aufstellung für den Kostenersatz rechnet kein Fahrzeug ab. Feuersoftware und Connect sind Produkte eines anderen Herstellers. Anbindungen im Überblick

Brauchen wir neue Hardware?

Keine Spezialhardware: Tablets und Handys mit aktuellem Browser genügen. Wer ohne Internet vor Ort weiterarbeiten will, richtet Windows-Rechner im Gerätehaus bzw. im ELW als eigene Knoten ein; die Fahrzeug-Tablets brauchen für den Abgleich immer Internet.

Wo werden die Daten gespeichert?

Anwendung und Datenbank laufen auf einem Server in Frankfurt am Main; dort liegen auch die täglichen Sicherungen, zusätzlich sichert der Hoster den Server täglich. Die Überwachung der Systeme läuft über einen zweiten Server in Frankreich (EU). Einsatzberichte per E-Mail versendet ein Versanddienstleister. Alle eingesetzten Dienstleister nennen wir Ihnen vor Vertragsschluss. Außerdem hält jedes angemeldete Gerät eine Kopie der Einsatzdaten.

Was kostet Lagestand?

Lagestand wird als Jahreslizenz je Kommune angeboten: alle Module, ohne Aufpreis je Fahrzeug, Gerät oder Benutzer. Den Preis nennen wir Ihnen im Angebot; Zusatzleistungen nach Angebot.

Stand:

Demo anfragen

Wir zeigen Ihnen Lagestand an einem realistischen Unwetter-Szenario mit Musterdaten – per Bildschirmfreigabe, nach Absprache auch vor Ort.

Die Vorführung dauert rund 45 Minuten.

Der Knopf öffnet Ihr E-Mail-Programm mit einem vorbereiteten Text. Sie entscheiden, was Sie ausfüllen und senden.