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Einsatzführung mit Daten aus Feuersoftware Connect

Nutzt Ihre Wehr Feuersoftware Connect, übernimmt Lagestand über die Connect-Schnittstelle neue Einsätze, Fahrzeugstatus und Personal automatisch – nur lesend. Der Einsatz steht in Lagestand, ohne dass ihn jemand eintippt. Zurückgeschrieben wird nichts, und Ihre Alarmierung läuft unverändert über Leitstelle und Feuersoftware.

Auf einen Blick Stand: 12.09.2026

  • Neue Einsätze alle 10 Sekunden, Fahrzeugstatus alle 15 Sekunden, Personal beim Start und danach alle fünf Minuten.
  • Nur lesend: Lagestand schreibt nichts in Feuersoftware zurück und alarmiert nicht.
  • Fahrzeuge der eigenen Kommune treten mit Status 3 oder 4 dem Einsatz bei und bekommen ein eigenes Tablet-Konto.
  • Den Zugang zur Connect-Schnittstelle stellt Ihre Kommune; die Einrichtung übernehmen wir.
  • Grenze: Einige dieser Automatiken sind heute regional zugeschnitten; was das heißt, steht unter Grenzen.

So kommt ein Alarm in Lagestand an

  1. Alarm: Die Leitstelle alarmiert, der Einsatz steht in Feuersoftware Connect.
  2. Einsatz anlegen: Lagestand fragt alle 10 Sekunden nach neuen Einsätzen und legt den Einsatz mit Stichwort, Meldebild, Adresse und Einsatznummer an.
  3. Fahrzeuge treten bei: Drückt ein Fahrzeug der eigenen Kommune, das noch keinem Einsatz und keiner Lage zugeordnet ist, Status 3 oder 4, tritt es dem jüngsten laufenden Einsatz bei, der vor höchstens zwölf Stunden begonnen hat; ein Einsatz aus Feuersoftware geht dabei einem von Hand angelegten vor. Gibt es keinen solchen Einsatz, tritt es der zuletzt eröffneten Unwetter- oder Übungslage bei. Weitere Statuswechsel laufen im 15-Sekunden-Takt mit.
  4. Besatzung erfassen: Namen und Qualifikationen stehen aus dem Personalstamm zur Auswahl, niemand pflegt sie doppelt.
  5. Nachführen: Änderungen der Leitstelle an Stichwort, Meldebild oder Adresse übernimmt Lagestand in den laufenden Einsatz.

Welche Daten kommen in welchem Takt?

Daten aus Connect Takt Was Lagestand damit macht
Einsätze: Stichwort, Meldebild, Adresse, Einsatznummer alle 10 Sekunden legt neue Einsätze an und führt Änderungen nach; jeder Einsatz aus Feuersoftware entsteht nur einmal
Fahrzeuge: Funkrufname, Status mit Uhrzeit, Standort, Soll-Besatzung, Fahrzeugpositionen, sofern Ihr Alarmierungssystem sie liefert alle 15 Sekunden Statusanzeige, Beitritt mit Status 3 oder 4, Tablet-Konten für die eigenen Fahrzeuge
Personal: Name, Qualifikationen (etwa AGT, GF, ZF, MA), Verfügbarkeit, Standort beim Start, danach alle fünf Minuten Auswahl bei der Besatzungserfassung

Übernommen werden nur aktuelle Einsätze, nicht die ganze Einsatzhistorie.

Nur lesend: was an Feuersoftware geht und was nicht

Lagestand schreibt nichts in Feuersoftware zurück – keine Einsätze, Status, Personendaten oder Berichte – und alarmiert nicht.

Eines geht allerdings an Feuersoftware: Adressen zur Adressauflösung. Damit Einsatzstellen auf der Lagekarte erscheinen und die Entfernung von Ihren Gerätehäusern angezeigt wird, schickt Lagestand ihre Adresse – Straße, Hausnummer und Ortsteil – an die Adressauflösung von Feuersoftware, auf Knopfdruck in der Standortpflege auch die Adressen Ihrer Gerätehäuser; aufgelöste Adressen werden gespeichert. Abgefragt wird von Ihrem System im Rechenzentrum aus; auf Tablets und Rechnern vor Ort hinterlegen wir keinen Feuersoftware-Zugang. Lagestand ist ein eigenständiges Produkt und nutzt die dokumentierte öffentliche Schnittstelle von Feuersoftware Connect.

Einrichtung: was Sie beisteuern

Den Zugang zur Connect-Schnittstelle stellt Ihre Kommune aus ihrem Vertrag mit Feuersoftware; wir hinterlegen ihn in Ihrem System im Rechenzentrum und richten die Anbindung ein. Laut Dokumentation von Feuersoftware erlaubt ein solcher Zugang auch schreibende Zugriffe; Lagestand nutzt davon nur Leseabfragen. Ihre Fahrzeuge kommen danach automatisch aus Feuersoftware; was dort fehlt, etwa Anhänger oder Boot, ergänzen Sie als Zusatz-Fahrzeuge (im Kostenersatz heute nicht berechnet).

Grenzen

  • Regionaler Zuschnitt. Einige Automatiken – der Beitritt der Fahrzeuge über den Funkstatus, automatisch angelegte Tablet-Konten, die Erkennung alarmierter Fahrzeuge und der Kostenersatz eigener Fahrzeuge – sind heute für die Kommunen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingerichtet. Für andere Regionen klären wir die Anpassung vor dem Angebot.
  • Beitritt über den Status. Ziel ist der jüngste laufende Einsatz, der vor höchstens zwölf Stunden begonnen hat, wobei ein Einsatz aus Feuersoftware einem von Hand angelegten vorgeht, und nicht zwingend der, zu dem das Fahrzeug alarmiert wurde; laufen mehrere Einsätze, prüft die Einsatzleitung die Zuordnung. Einem Einsatz, der länger läuft, tritt kein weiteres Fahrzeug über den Status bei. Fahrzeuge einer laufenden Unwetter- oder Übungslage bleiben dort und treten einem neuen Einsatz nicht von selbst bei.
  • Lange Kette. Der Status läuft vom Funkgerät über Leitstelle und Feuersoftware zu Ihrem System im Rechenzentrum und von dort über das Internet auf Ihre Geräte. Reißt die Kette, kommt kein Status an; sehr kurze Statusfolgen können im 15-Sekunden-Takt zusammenfallen.

Weitere Einschränkungen nennt die Vertragsanlage „Bekannte Einschränkungen“, die Sie vor Vertragsschluss erhalten; die wichtigsten stehen unter Technik und Betrieb.

Häufige Fragen zur Anbindung an Feuersoftware Connect

Schreibt Lagestand Daten in Feuersoftware zurück?

Nein. Lagestand liest Einsätze, Fahrzeugstatus und Personal nur; an Feuersoftware gehen allein Adressen zur Adressauflösung: die der Einsatzstellen für Lagekarte und Entfernungsangaben, auf Knopfdruck auch die Ihrer Gerätehäuser.

Was passiert, wenn ein Fahrzeugstatus nicht ankommt?

Erkennt Lagestand das Fahrzeug im Alarmtext als alarmiert, bietet sein Tablet den Einsatz an, und die Besatzung tritt dort mit „3“ oder „4“ bei. Sonst ordnet die Einsatzleitung das Fahrzeug zu. Uhrzeiten lassen sich nachtragen, solange der Einsatz offen ist, und höchstens 46 Stunden zurück: die Besatzung für das eigene Fahrzeug, die Einsatzleitung für alle Fahrzeuge des Einsatzes. Im Bericht sind nachgetragene Zeiten gekennzeichnet.

Was passiert, wenn die Connect-Schnittstelle nicht erreichbar ist?

Dann kommen keine neuen Einsätze und kein Fahrzeugstatus an; Lagestand fragt im nächsten Takt erneut. Einsätze legen Sie in der Zwischenzeit von Hand an. Kommt ein solcher Einsatz danach doch über Connect, entsteht er ein zweites Mal; zusammengeführt wird nicht.

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Wir zeigen Ihnen Lagestand an einem realistischen Unwetter-Szenario mit Musterdaten – per Bildschirmfreigabe, nach Absprache auch vor Ort.

Die Vorführung dauert rund 45 Minuten.

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